Worum geht es beim Gender-Mainstreaming? Themenabend mit Birgit Kelle

Worum geht es beim Gender-Mainstreaming? Themenabend mit Birgit Kelle

 

angekreuzt-logo

Mit einem Kreuz setzen wir
eine Marke, treffen eine Wahl,
erinnern uns an Dinge von Bedeutung.

Mit seinem Kreuz hat Jesus eine Marke gesetzt, eine Entscheidung  getroffen und die Welt auf den Kopf gestellt. Angekreuzt.


Vortragsabend mit Bigit Kelle am 22.03.2017: Worum geht es beim Gender-Mainstreaming?

Wir schauen dankbar auf den Vortragsabend mit Birgit Kelle zurück, die uns nahe gebracht hat, was es mit Gender Mainstreaming auf sich hat.

Das englische Wort „gender“ bezeichnet das soziale Geschlecht, im Gegensatz zum biologischen Geschlecht (engl. „sex“). Mit „mainstream“ ist der „Hauptstrom gemeint, also eine Strategie zur Verbreitung eines bestimmten Gedankenguts. Der Ansatz des Gender Mainstreamings ist durchaus verständlich und nachvollziehbar: Es soll um die Gleichstellung der Geschlechter gehen. Das ist zu begrüßen. Nicht zu begrüßen ist, was schließlich daraus geworden ist. Birgit Kelle hat darauf in ihrem Vortrag sehr eindrücklich hingewiesen.  Es wird angestrebt, dass vor allem Kinder sich von traditionellen Geschlechterrollen verabschieden, bzw. diese gar nicht erst erlernen. Auch das wäre an sich noch nicht tragisch. Doch den Kindern wird suggeriert, dass sie sich ihr Geschlecht (Gender) selbst aussuchen könnten. D.h. im Endeffekt: Ein junger Mensch, der biologisch gesehen ein Junge ist, muss sich nicht darauf festlegen lassen, auch im psychischen oder sozialen Sinn ein Junge zu sein. Überhaupt wird die „Engführung“ auf zwei Geschlechter (Mann und Frau) abgelehnt und stattdessen eine Vielzahl von Geschlechtern propagiert, aus denen jeder Mensch nun wählen soll, welches ihm am besten passt. Wer auf den traditionellen zwei Geschlechtern beharrt, wird schnell als reaktionär, politisch rechts orientiert oder unbelehrbar angesehen.

Birgit Kelle hat sehr eindrücklich nachgewiesen, wie unsinnig solche Gedanken sein können. Sie machte u.a. darauf aufmerksam, dass es in der Bibel heißt: „Da schuf Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, als sein Ebenbild schuf er ihn. Er schuf sie als Mann und Frau.“ (1 Mose 1,27 NeÜ). Letztlich bedeutet das Gender Mainstreaming aus theologischer Sicht, dass der Mensch es ablehnt, ein Geschöpf Gottes zu sein und versucht, sich selber neu zu erschaffen.

Der Abend war gut besucht. Gespannt sind die Zuhörer dem gut 2 Stunden langen Vortrag gefolgt. Wir freuen uns, dass unsere „angekreuzt“- Abende so gut angenommen werden und schauen gespannt auf den nächsten Abend am 30.06.2017 mit Dr. Dietmar und Ruth Pfennighaus aus Marburg zum Thema ganzheitliche Gesundheit.

Martin Simon

-Fotos zum Vergrößern anklicken-